Das Jahr 2012
Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über das dann folgende Szenario. Einige erwarten für das Jahr 2012 den Weltuntergang und das jüngste Gericht (wie auch in Roland Emmerichs Kinofilm 2012 skizziert), andere wiederum erwarten einen Dimensionssprung des Planeten Erde und der dafür bestimmten Menschen in die fünfte Dimension. Derzeit leben wir in vier Dimensionen: Länge, Breite, Höhe und die Zeit. Die fünfte Dimension soll nach der Newage Auffassung eine neue spirituelle Komponente ins Dasein rufen. Folge sollen Friede, Harmonie, übersinnliche Fähigkeiten, Licht und Liebe auf Erden sein.
Astrologisch entspricht dies dem Wassermannzeitalter, welches angeblich das Fischezeitalter ablöst. Bekannt geworden ist in diesem Zusammenhang ja der Song „Age of aquarius“ aus dem Musical „Hair“ von der Band „Fifth Dimension“ (Fünfte Dimension).
Warum sollte das so genannte „Enddatum“ des Maya-Kalenders – zur Wintersonnenwende am 21./22. Dezember 2012 – von besonderer Bedeutung sein?
Warum wurde dieser Zeitpunkt von den Maya als etwas derartig Ungewöhnliches angesehen, dass sie es als Abschluss ihres Kalendersystems wählten?
Wesentlich dabei ist nicht das Kalenderdatum, sondern das astronomische Ereignis, das zu dieser Zeit stattfindet – nämlich die besondere Position unseres Sonnensystems in Relation zur Milchstraße.
Es scheint, dass die Maya Kenntnisse über die so genannte „Präzession des Äquinoktiums“ hatten und diese besondere Position unseres Sonnensystems voraussehen konnten. Sie galt ihnen als derart tiefer Einschnitt, dass sie damit das Ende ihrer Zeitrechnung verknüpften.
Diese astronomische Konstellation hat geschichtliche, astrologische, geophysikalische und humanneurologische Auswirkungen. Ein Verständnis dieses Zusammenhangs erschließt uns nicht nur die Bedeutung des Maya-Kalenders, sondern – aus prophetischer Sicht – auch der Entwicklung der Menschheit insgesamt.